Endlich sagt mal jemand etwas Kluges zur Schublade “Homosexuellen-Literatur”!
“Ist das jetzt ein Buch, was in die typische Homoexuellen-Literatur reingehört?”, fragt der Moderator von NDR Kultur die Kritikerin Annemarie Stoltenberg im Gespräch über Odd Klippenvags Roman “Der Stand der Dinge”. Annemarie Stoltenberg darauf:
“Das finde ich nicht. Im Prinzip ist das einfach eine Liebesgeschichte, wo die beiden Helden Männer sind. Aber es wird schon auch darüber gesprochen, wie schwierig das war, sich dazu zu bekennen, es den Eltern zu sagen. Dann, als Simon, der Ältere, sich verliebt hat in den wesentlich jüngeren Annar, auch dessen Eltern das zu sagen, dass er mit einem Mann zusammen leben wird, dass er keine Familie gründen wird, dass diese Eltern dann keine Enkelkinder bekommen werden. Dass ist aber das Thema: Wie schaffe ich es, ich selber zu sein? Wie kann ich wahrhaftig Weiterlesen
