Aciman, “Ruf mich” und Kotte, “Abriss” : Heteros schreiben schwul
Joachim Bartholomae
“Ruf mich bei deinem Namen” erzählt eine Erinnerung des Autors an die Zeit des Erwachsenwerdens und ist in vielem durchaus vergleichbar mit Stadlers „Komm, wir gehen“. Ein 17jähriger Sohn aus gutbürgerlicher Familie gibt sich vom Moment der ersten Begegnung an vom deutlichen älteren Sommergast der Familie in den Bann geschlagen. Gründe dafür werden nicht genannt, möglicher Weise ist es ganz einfach der Altersunterschied von knapp zehn Jahren, die Tatsache, dass der Gast allgemein wie ein Erwachsener behandelt wird und sich auch so benimmt, aber als konkreter Mensch seinem jungen Bewunderer noch gar nicht so weit voraus ist. Weiterlesen »
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