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	<title>Kommentare f&#252;r Schwule Literatur</title>
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	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:43:23 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Joachim+Johanna</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-87690</link>
		<dc:creator>Joachim+Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:27:36 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist sehr interessant zu sehen, wie schwer es tats&#228;chlich ist, diesen Sachverhalt korrekt zu erfassen und den Status von "Opfer" und T&#228;ter sachgerecht zuzuweisen. 

Wir, also der M&#228;nnerschwarm Verlag, engagiert sich f&#252;r literarische Werke. Weil - nach Meinung vieler Autoren, die entsprechende Erfahrungen machen - praktisch alle gro&#223;en Verlage jedoch einen Schreck bekommen, wenn ein Roman die Welt der Homosexuellen streift, und das Manuskript dann ganz schnell fallen lassen, landen diese anderswo aus Gr&#252;nden der Geschlechtsidentit&#228;t abgelehnten Werke bei uns, und wenn sie uns gut genug erscheinen, dann ver&#246;ffentlichen wir sie. 

Das hei&#223;t jedoch: nicht etwa sind wir ein "schwuler Verlag", sondern der verlegerische Mainstream besteht aus homophoben  oder heterosexuellen Verlagen. Wir grenzen nicht aus, haben vielmehr von uns aus verschiedentlich die Ver&#246;ffentlichung "heterosexueller" Romane angeboten; die Bezeichnung "schwuler Verlag" wird an uns herangetragen, weil wir Werke schwuler Autoren ver&#246;ffentlichen, es handelt sich um eine Fremdeinsch&#228;tzung, keine Selbstdarstellung. Problematisch ist der Heteroverlag, dem ein Manuskript "zu schwul" ist, und nicht etwa wir, der wir ja keine Manuskripte deshalb annehmen, weil sie "schwul" sind, sondern, weil sie unserer Ansicht nach eine sinnvolle Erg&#228;nzung der Gegenwartsliteratur darstellen.

Also: irgendwelche Heteros drehen uns daraus, dass wir B&#252;cher ver&#246;ffentlichen, die anderswo abgelehnt werden, einen Strick, und schwule Autoren fallen darauf herein und distanzieren sich. Mit der Dummheit der Heteros zu leben bin ich gewohnt, die Dummheit der Schwulen kann mich noch &#228;rgern und ein wenig erregen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr interessant zu sehen, wie schwer es tats&#228;chlich ist, diesen Sachverhalt korrekt zu erfassen und den Status von &#8220;Opfer&#8221; und T&#228;ter sachgerecht zuzuweisen. </p>
<p>Wir, also der M&#228;nnerschwarm Verlag, engagiert sich f&#252;r literarische Werke. Weil - nach Meinung vieler Autoren, die entsprechende Erfahrungen machen - praktisch alle gro&#223;en Verlage jedoch einen Schreck bekommen, wenn ein Roman die Welt der Homosexuellen streift, und das Manuskript dann ganz schnell fallen lassen, landen diese anderswo aus Gr&#252;nden der Geschlechtsidentit&#228;t abgelehnten Werke bei uns, und wenn sie uns gut genug erscheinen, dann ver&#246;ffentlichen wir sie. </p>
<p>Das hei&#223;t jedoch: nicht etwa sind wir ein &#8220;schwuler Verlag&#8221;, sondern der verlegerische Mainstream besteht aus homophoben  oder heterosexuellen Verlagen. Wir grenzen nicht aus, haben vielmehr von uns aus verschiedentlich die Ver&#246;ffentlichung &#8220;heterosexueller&#8221; Romane angeboten; die Bezeichnung &#8220;schwuler Verlag&#8221; wird an uns herangetragen, weil wir Werke schwuler Autoren ver&#246;ffentlichen, es handelt sich um eine Fremdeinsch&#228;tzung, keine Selbstdarstellung. Problematisch ist der Heteroverlag, dem ein Manuskript &#8220;zu schwul&#8221; ist, und nicht etwa wir, der wir ja keine Manuskripte deshalb annehmen, weil sie &#8220;schwul&#8221; sind, sondern, weil sie unserer Ansicht nach eine sinnvolle Erg&#228;nzung der Gegenwartsliteratur darstellen.</p>
<p>Also: irgendwelche Heteros drehen uns daraus, dass wir B&#252;cher ver&#246;ffentlichen, die anderswo abgelehnt werden, einen Strick, und schwule Autoren fallen darauf herein und distanzieren sich. Mit der Dummheit der Heteros zu leben bin ich gewohnt, die Dummheit der Schwulen kann mich noch &#228;rgern und ein wenig erregen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Andri Cuort</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-85858</link>
		<dc:creator>Andri Cuort</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:14:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann Thommen und Schlegel nur zustimmen. 

Joachim, du hast das Ganze mit dem Zitat der S&#252;ddeutschen Zeitung zu Cordans Roman "Die Matte" sch&#246;n illustriert und damit auf den Punkt gebracht. Solange das Schwule im deutschsprachigen Raum immer noch "etwas Besonderes" ist, werden solche an und f&#252;r sich unn&#252;tze Bemerkungen nicht verschwinden. Als Autor m&#246;chte ich am Werk gemessen werden und nicht an den Identit&#228;ten meiner Helden oder an meiner eigenen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Thommen und Schlegel nur zustimmen. </p>
<p>Joachim, du hast das Ganze mit dem Zitat der S&#252;ddeutschen Zeitung zu Cordans Roman &#8220;Die Matte&#8221; sch&#246;n illustriert und damit auf den Punkt gebracht. Solange das Schwule im deutschsprachigen Raum immer noch &#8220;etwas Besonderes&#8221; ist, werden solche an und f&#252;r sich unn&#252;tze Bemerkungen nicht verschwinden. Als Autor m&#246;chte ich am Werk gemessen werden und nicht an den Identit&#228;ten meiner Helden oder an meiner eigenen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Klaus Berndl</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-85653</link>
		<dc:creator>Klaus Berndl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 18:49:42 +0000</pubDate>
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		<description>Um die Sache mal anders anzupacken: Wie m&#252;&#223;te schwule Literatur aussehen bzw. was m&#252;&#223;te sie enthalten, damit Heterosexuelle sie lesen bzw. &#252;berhaupt wahrnehmen?
Und was darf sie nicht enthalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Sache mal anders anzupacken: Wie m&#252;&#223;te schwule Literatur aussehen bzw. was m&#252;&#223;te sie enthalten, damit Heterosexuelle sie lesen bzw. &#252;berhaupt wahrnehmen?<br />
Und was darf sie nicht enthalten?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Joachim+JOhanna</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-84092</link>
		<dc:creator>Joachim+JOhanna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:16:14 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, ich denke ganz einfach, dass ein Verlag nach den B&#252;chern beurteilt werden sollte, die er herausbringt. Das setzt voraus, dass man den einen oder anderen Titel dieses Verlags liest. Was w&#228;re wohl so schlimm daran, dass bei uns ziemlich ausschlie&#223;lich schwule Geschichten erz&#228;hlt werden, angesichts der Tatsache, dass hunderte von Verlagen ausschlie&#223;lich B&#252;cher verlegen, in denen schwules Leben nicht vorkommt? Wir leisten unseren Beitrag zur Gesamtheit der deutschsprachigen Neuerscheinungen, unter denen - gemessen an ihrer Pr&#228;senz im &#246;ffentlichen Leben - schwule Themen und Figuren insgesamt unterrepr&#228;sentiert sind. Und wir schaffen es nicht eimal, all diejenigen B&#252;chern zu ver&#246;ffentlichen, die uns lohnend erscheinen - in einer solchen Situation lediglich aus Proporzgr&#252;nden noch heterosexuelle Autoren ins Programm zu nehmen, die auch &#252;berall sonst ver&#246;ffentlicht werden k&#246;nnten, w&#228;re schon ziemlich schwachsinnig. Da sollten die Heterokollegen lieber erst einmal ihre Ber&#252;hrungs&#228;ngste verlieren! Geltinger (und Helfer, auch bei Suhrkamp) sind die Ausnahmen, die die Regel best&#228;tigen. Wie sagt man? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, ich denke ganz einfach, dass ein Verlag nach den B&#252;chern beurteilt werden sollte, die er herausbringt. Das setzt voraus, dass man den einen oder anderen Titel dieses Verlags liest. Was w&#228;re wohl so schlimm daran, dass bei uns ziemlich ausschlie&#223;lich schwule Geschichten erz&#228;hlt werden, angesichts der Tatsache, dass hunderte von Verlagen ausschlie&#223;lich B&#252;cher verlegen, in denen schwules Leben nicht vorkommt? Wir leisten unseren Beitrag zur Gesamtheit der deutschsprachigen Neuerscheinungen, unter denen - gemessen an ihrer Pr&#228;senz im &#246;ffentlichen Leben - schwule Themen und Figuren insgesamt unterrepr&#228;sentiert sind. Und wir schaffen es nicht eimal, all diejenigen B&#252;chern zu ver&#246;ffentlichen, die uns lohnend erscheinen - in einer solchen Situation lediglich aus Proporzgr&#252;nden noch heterosexuelle Autoren ins Programm zu nehmen, die auch &#252;berall sonst ver&#246;ffentlicht werden k&#246;nnten, w&#228;re schon ziemlich schwachsinnig. Da sollten die Heterokollegen lieber erst einmal ihre Ber&#252;hrungs&#228;ngste verlieren! Geltinger (und Helfer, auch bei Suhrkamp) sind die Ausnahmen, die die Regel best&#228;tigen. Wie sagt man? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Bataille</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-83473</link>
		<dc:creator>Bataille</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 09:46:54 +0000</pubDate>
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		<description>Mhmmm. Suhrkamp bringt dieses Jahr Gunther Getlingers Roman "Mensch Engel" als Taschenbuch heraus, nachdem dieser als Hardcover bei Sch&#246;ffling erschienen war. Also sooo ganz abweisend k&#246;nnen die dort nicht sein. Andererseits ist es vielleicht einfach der Quotenschwule, der dazu ja noch eine absolut "typisch schwule" Geschichte &#252;ber  Promiskuit&#228;t, Selbstmordversuche und Identit&#228;tsssuche schreibt. Diese Art schwuler Geschichten (fr&#252;her nur noch von den ganzen AIDS-Biographien getoppt) kann man anscheinend in diesen merkw&#252;rdig banalen kapitalistischen Zeiten aus seine "normale" Leserschaft los lassen.

Andererseits: Ich w&#252;rde mich als Autor, der schwul lebt und auch durchaus schwule Elemente bzw. auch nur mal eine Sexszene in seine B&#252;cher einbaut, nicht gerne deswegen als "Schwulen-Autor" labeln lassen wollen. Und so etwas w&#228;re bei einer Ver&#246;ffentlichung bei einem Verlag, der "M&#228;nnerschwarm" hei&#223;t wohl tats&#228;chlich irgendwie absehbar. Zumal man die ganze Diskussion hier ja auch anders herum f&#252;hren k&#246;nnte: Wieso eigentlich gibt es ausschlie&#223;lich schwule Verlage, die einen Gro&#223;teil ihres Programms auf sehr eklatant "typisch schwule" Themen richten und keine "heterosexuellen" Geschichten ver&#246;ffentlichen? Ich meine, damit h&#228;lt man doch diese Bi-Polarit&#228;t selber aufrecht. Solange es dieses ausschlie&#223;lich schwule gibt, wird es auch das heterosexuelle geben. Man muss sich da ja immer abgrenzen scheint es. Zu kompliziert w&#228;re ein Aufbruch der Kategorien und gar ein Entdecken von Seiten, die man jeweils der anderen, feindlichen Partei zu schiebt,

Na ja, langer Text. Ich wei&#223; aber auch nicht genau, wie man aus diesem Dilemma heraus kommen soll. Zumal ich die Bibliothek Rosa Winkel sehr sehr sch&#228;tze und froh bin, dass &#252;berhaupt jemand diese B&#252;cher wieder heraus bringt....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mhmmm. Suhrkamp bringt dieses Jahr Gunther Getlingers Roman &#8220;Mensch Engel&#8221; als Taschenbuch heraus, nachdem dieser als Hardcover bei Sch&#246;ffling erschienen war. Also sooo ganz abweisend k&#246;nnen die dort nicht sein. Andererseits ist es vielleicht einfach der Quotenschwule, der dazu ja noch eine absolut &#8220;typisch schwule&#8221; Geschichte &#252;ber  Promiskuit&#228;t, Selbstmordversuche und Identit&#228;tsssuche schreibt. Diese Art schwuler Geschichten (fr&#252;her nur noch von den ganzen AIDS-Biographien getoppt) kann man anscheinend in diesen merkw&#252;rdig banalen kapitalistischen Zeiten aus seine &#8220;normale&#8221; Leserschaft los lassen.</p>
<p>Andererseits: Ich w&#252;rde mich als Autor, der schwul lebt und auch durchaus schwule Elemente bzw. auch nur mal eine Sexszene in seine B&#252;cher einbaut, nicht gerne deswegen als &#8220;Schwulen-Autor&#8221; labeln lassen wollen. Und so etwas w&#228;re bei einer Ver&#246;ffentlichung bei einem Verlag, der &#8220;M&#228;nnerschwarm&#8221; hei&#223;t wohl tats&#228;chlich irgendwie absehbar. Zumal man die ganze Diskussion hier ja auch anders herum f&#252;hren k&#246;nnte: Wieso eigentlich gibt es ausschlie&#223;lich schwule Verlage, die einen Gro&#223;teil ihres Programms auf sehr eklatant &#8220;typisch schwule&#8221; Themen richten und keine &#8220;heterosexuellen&#8221; Geschichten ver&#246;ffentlichen? Ich meine, damit h&#228;lt man doch diese Bi-Polarit&#228;t selber aufrecht. Solange es dieses ausschlie&#223;lich schwule gibt, wird es auch das heterosexuelle geben. Man muss sich da ja immer abgrenzen scheint es. Zu kompliziert w&#228;re ein Aufbruch der Kategorien und gar ein Entdecken von Seiten, die man jeweils der anderen, feindlichen Partei zu schiebt,</p>
<p>Na ja, langer Text. Ich wei&#223; aber auch nicht genau, wie man aus diesem Dilemma heraus kommen soll. Zumal ich die Bibliothek Rosa Winkel sehr sehr sch&#228;tze und froh bin, dass &#252;berhaupt jemand diese B&#252;cher wieder heraus bringt&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Benny Ziffer redet sich um Kopf und Kragen von Gerrit</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/208/benny-ziffer-redet-sich-um-kopf-und-kragen/comment-page-1/#comment-82284</link>
		<dc:creator>Gerrit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:19:50 +0000</pubDate>
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		<description>"Nat&#252;rlich werden Absonderlichkeiten, sobald sie sehr verbreitet sind, nicht mehr als solche wahrgenommen" - das ist die einzige Hoffnung, die dem, der so etwas sagt, noch bleibt. Difamierende Abwehrversuche sprechen eben so f&#252;r sich wie die Tatsachen, die sie in ungelenker Wut desjenigen, der sich ertappt f&#252;hlt, verleugnen sollen - was ihnen nicht gelingen wird, auch ohne, dass es daf&#252;r einer weiteren Stellungnahme bedarf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nat&#252;rlich werden Absonderlichkeiten, sobald sie sehr verbreitet sind, nicht mehr als solche wahrgenommen&#8221; - das ist die einzige Hoffnung, die dem, der so etwas sagt, noch bleibt. Difamierende Abwehrversuche sprechen eben so f&#252;r sich wie die Tatsachen, die sie in ungelenker Wut desjenigen, der sich ertappt f&#252;hlt, verleugnen sollen - was ihnen nicht gelingen wird, auch ohne, dass es daf&#252;r einer weiteren Stellungnahme bedarf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Joachim+JOhanna</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-82002</link>
		<dc:creator>Joachim+JOhanna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 11:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>Das muss jeder aus seinem eigenen Erleben beurteilen - wenn Du das so wahrnimmst, hast Du f&#252;r Dich selbst sicher recht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss jeder aus seinem eigenen Erleben beurteilen - wenn Du das so wahrnimmst, hast Du f&#252;r Dich selbst sicher recht!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Benny Ziffer redet sich um Kopf und Kragen von Joachim+Johanna</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/208/benny-ziffer-redet-sich-um-kopf-und-kragen/comment-page-1/#comment-82001</link>
		<dc:creator>Joachim+Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 10:57:15 +0000</pubDate>
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		<description>Man verl&#228;sst die Herkunftsfamilie, wenn man selbst eine gr&#252;ndet oder dazu in der Lage ist, alle anderen Verhaltensweisen sind in Europa zu allen Zeiten bel&#228;chelt worden. Insofern ist die Klammerfamilie ebenso neurotisch wie das vierzigj&#228;hrige Kind, das sein Hotel Mama nicht verlassen will. Nat&#252;rlich werden Absonderlichkeiten, sobald sie sehr verbreitet sind, nicht mehr als solche wahrgenommen - daf&#252;r lassen sich in jeder Regionalkultur gen&#252;gend Beispiele finden. F&#252;r Deutsche ist es evtl. symptomatisch, zur Aufwertung von ansonsten d&#252;mmlichen Stellungnahmen sogenannte Autorit&#228;ten zu zitieren, auch wenn es daf&#252;r gar keinen Grund gibt - das m&#246;gen dann Israeli neurotisch finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man verl&#228;sst die Herkunftsfamilie, wenn man selbst eine gr&#252;ndet oder dazu in der Lage ist, alle anderen Verhaltensweisen sind in Europa zu allen Zeiten bel&#228;chelt worden. Insofern ist die Klammerfamilie ebenso neurotisch wie das vierzigj&#228;hrige Kind, das sein Hotel Mama nicht verlassen will. Nat&#252;rlich werden Absonderlichkeiten, sobald sie sehr verbreitet sind, nicht mehr als solche wahrgenommen - daf&#252;r lassen sich in jeder Regionalkultur gen&#252;gend Beispiele finden. F&#252;r Deutsche ist es evtl. symptomatisch, zur Aufwertung von ansonsten d&#252;mmlichen Stellungnahmen sogenannte Autorit&#228;ten zu zitieren, auch wenn es daf&#252;r gar keinen Grund gibt - das m&#246;gen dann Israeli neurotisch finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selbstzensur schwuler Autoren von Gerrit Liskow</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/276/selbstzensur-schwuler-autoren/comment-page-1/#comment-81715</link>
		<dc:creator>Gerrit Liskow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 10:43:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schwule-literatur.de/?p=276#comment-81715</guid>
		<description>Ihnen, Herr Klaiber, sei es verraten: Homosexualit&#228;t ist allgemein weit weniger interessant, als Sie meinen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihnen, Herr Klaiber, sei es verraten: Homosexualit&#228;t ist allgemein weit weniger interessant, als Sie meinen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Benny Ziffer redet sich um Kopf und Kragen von Gerrit Liskow</title>
		<link>http://www.schwule-literatur.de/208/benny-ziffer-redet-sich-um-kopf-und-kragen/comment-page-1/#comment-81711</link>
		<dc:creator>Gerrit Liskow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 10:27:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schwule-literatur.de/?p=208#comment-81711</guid>
		<description>Thommen ist zuzustimmen. Auch f&#252;r mich sieht das da oben so aus, als w&#252;rden hier zwei symptomatische Sichtweisen von Familie gegen einander in Stellung gebracht.

Einersetits ist da die, die irgendwann aufh&#246;rt, eine zu sein, und sei es auch nur, damit man endlich seine Ruhe vor ihr haben kann: 
"Die Vorstellung, niemals allein, nie mein eigener Herr zu sein, sondern unentwegt von Eltern oder Kindern in irgend eine Pflicht genommen zu werden, ist ein Alptraum."
Das sagt der Verfasser, und frei &#252;bersetzt hei&#223;t nichts Anderes als: Nur eine tote Familie ist eine gute Familie. 

Daran ist so lange nicht bemerkenswert, solange man den Wunsch nach Ruhe nicht zu handgreiflich in die Tat umsetzt. 

Aber: Auf der anderen Seite ist eben die Familie, die zeitlebens nicht aufh&#246;rt, eine zu sein. In der "bis zu deren Tod (jemand) der Sohn seiner Eltern bleibt, der stets kontrolliert, aber auch jederzeit unterst&#252;tzt wird." 

Es sollte jedem klar sein, wie diese Divergenz der Sichtweisen entsteht: weil hier jemand mehr oder weniger subtil mit der Gleichsetzung "j&#252;disch = neurotisch" und deutsch = gesund" operiert:

"Vermutlich wird man diese Einstellung in Israel nicht als neurotisch empfinden, diese Bewertung habe ich hinzugef&#252;gt."

Da f&#228;llt mir nur Gremliza ein: "Solcher Dreck l&#228;sst sich nicht kommentieren".

Benny Ziffer jedenfalls hat es besser verdient.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thommen ist zuzustimmen. Auch f&#252;r mich sieht das da oben so aus, als w&#252;rden hier zwei symptomatische Sichtweisen von Familie gegen einander in Stellung gebracht.</p>
<p>Einersetits ist da die, die irgendwann aufh&#246;rt, eine zu sein, und sei es auch nur, damit man endlich seine Ruhe vor ihr haben kann:<br />
&#8220;Die Vorstellung, niemals allein, nie mein eigener Herr zu sein, sondern unentwegt von Eltern oder Kindern in irgend eine Pflicht genommen zu werden, ist ein Alptraum.&#8221;<br />
Das sagt der Verfasser, und frei &#252;bersetzt hei&#223;t nichts Anderes als: Nur eine tote Familie ist eine gute Familie. </p>
<p>Daran ist so lange nicht bemerkenswert, solange man den Wunsch nach Ruhe nicht zu handgreiflich in die Tat umsetzt. </p>
<p>Aber: Auf der anderen Seite ist eben die Familie, die zeitlebens nicht aufh&#246;rt, eine zu sein. In der &#8220;bis zu deren Tod (jemand) der Sohn seiner Eltern bleibt, der stets kontrolliert, aber auch jederzeit unterst&#252;tzt wird.&#8221; </p>
<p>Es sollte jedem klar sein, wie diese Divergenz der Sichtweisen entsteht: weil hier jemand mehr oder weniger subtil mit der Gleichsetzung &#8220;j&#252;disch = neurotisch&#8221; und deutsch = gesund&#8221; operiert:</p>
<p>&#8220;Vermutlich wird man diese Einstellung in Israel nicht als neurotisch empfinden, diese Bewertung habe ich hinzugef&#252;gt.&#8221;</p>
<p>Da f&#228;llt mir nur Gremliza ein: &#8220;Solcher Dreck l&#228;sst sich nicht kommentieren&#8221;.</p>
<p>Benny Ziffer jedenfalls hat es besser verdient.</p>
]]></content:encoded>
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