„David Berger ist Volksverhetzer, hat einen kleinen Schwanz und einen IQ wie Knäckebrot.“

Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, aber anscheinend spielt die deutsche Medienlandschaft gerade das Spiel „Verleumde Deinen Nächsten“, und da würde ich gern mitspielen. Die Regeln gehen so: Man denkt sich irgend etwas Skandalöses aus, schreibt darüber in der Huffington Post, die anscheinend keinen der sonst üblichen journalistischen Standards folgt und jeden Mist druckt, und dann fangen erst andere Internetportale, schließlich sogar gedruckte Medien an, den Unsinn aufzugreifen – natürlich, ohne sich in irgend einer Weise mit den aus der Luft gegriffenen Vorwürfen auseinanderzusetzen.

Dass ich auf einem Literatur-Blog dieses Thema aufgreife, hat damit zu tun, dass es bei diesem Spiel um Literatur geht, genauer gesagt: um die Unfähigkeit, einen literarischen Text zu begreifen. David Berger hat anscheinend nach einem Buch gegriffen, darin die Worte „neun Jahre“ und „kleiner Schwanz“ gelesen und sich gedacht: Aha, der Autor ist ein böses Pädo-Schwein. Eine Hamburger Amtsrichterin hat sich im Februar 2009 zu diesem Thema deutlich kompetenter geäußert: „Bei der Beurteilung, ob eine Schrift die Kriterien einer pornografischen Darstellung erfüllt, ist der Charakter des Gesamtwerks ausschlaggebend“, es gehe nicht an, einen literarischen Text anhand einzelner Szenen zu beurteilen. Das versteht sich eigentlich von selbst. Es ist schließlich geradezu die Aufgabe von Literatur, soziale Probleme den Lesern anschaulich vor Augen zu stellen; die deutsche Schulausbildung gibt sich alle Mühe, die Schulabgänger mit der Fähigkeit auszustatten, selbst unterscheiden zu können, ob eine solche Darstellung sich am problematischen Verhalten weidet, oder es „anprangert“. Offenbar wird dieses Ziel nicht immer erreicht, auch promovierte Theologen sollen damit immer wieder Schwierigkeiten haben.

Zu einer solchen Unterscheidung sah sich nicht einmal die Redaktion des Kölner Stadtanzeigers in der Lage, die Bergers Vorwürfe gegen einen bis dahin nicht nur unbescholtenen, sondern hochgeehrten Autoren und Journalisten in dessen Heimatstadt fröhlich ausposaunte. Auf meine Kritik an diesem Verhalten bekam ich zur Antwort: „In dem Artikel haben wir versucht, die Debatte nachzuzeichnen: Neben Herrn Bergers Kritik kamen dabei auch die Positionen des ‚Bundes lesbischer und schwuler Journalisten‘ sowie des ‚Centrums schwule Geschichte‘ ausführlich zu Wort – mithin auch diejenigen, die Herrn Rexhausen unverändert positiv gegenüber stehen. Als Zeitung haben wir dagegen in keiner Weise Stellung bezogen und uns auch nicht die Kritik von Herrn Berger zu eigen gemacht. Es ging uns damit um Berichterstattung, nicht um Wertung.“ Wegen solcher Redakteure macht das Spiel „Verleumde Deinen Nächsten“ auch so viel Spaß: irgendwo sitzt immer ein Depp, der nur darauf wartet, dass die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, um dann wertfrei darüber zu berichten. Ob die Herren vom Stadtanzeiger wohl selbst nachgeschaut haben, ob das Kölner Stadtarchiv eingestürzt ist, oder ob sie auch damals wertfrei die Meinungen verschiedener Zeitgenossen zu diesem Thema zitiert haben?

Felix Rexhausens vollkommen zu unrecht kritisiertes Buch erschien erstmals in der legendären „Olympia Press“, die in den 60er Jahren als erste wagte, erotische Themen aufzugreifen. Der Verlag druckte anfangs bei all seinen Büchern den Wortlaut von Artikel 5 des Grundgesetzes auf den hinteren Buchdeckel. Ich verrate jetzt nicht, worum es in diesem Artikel geht. Kaufen Sie sich ein Grundgesetz!

11 Gedanken zu „„David Berger ist Volksverhetzer, hat einen kleinen Schwanz und einen IQ wie Knäckebrot.“

  1. Auch über Berger sind “Gerüchte” bekannt, er hätte ein Faible für junge Burschen, aber das sollte in der Debatte keine Rolle spielen: “Ebenso wenig, wie es etwas mit Inzest, Pädophilie oder Fortschreibung hierarchischer Familien- und Gesellschaftsstrukturen zu tun hat, wenn es dann mit einem anderen jungen Mann zum Date kommt und wir Vater-Sohn- oder Lehrer-Schüler-Spiele miteinander machen.” (Dr. David Berger) Selbst streitet Berger ab, überhaupt zu glauben, Rexhausen hätte Pädophilie gutgeheißen. „Wo habe ich geschrieben, dass Rexhausen pädophil war?”, duckt sich Berger vor der eigenen Pädo-Keule. “Und woher kommt der Umschwung”, antizipiert der Philosoph den kommenden Bumerang-Effekt und zeigt sich verwundert: “Nachdem Sie sich noch vor wenigen Tagen ganz anders geäußert haben?“ Hat sich der CSG zuvor überhaupt ganz anders geäußert? Nein, eigentlich nicht, aber man wird doch noch wohl mal rhetorisch nachfragen dürfen…” – See more at: http://reiserobby.de/bergers-bizarres-helfer-syndrom-kann-er-den-blsj-noch-retten/#sthash.hv1xC4TE.dpuf – See more at: http://reiserobby.de/bergers-bizarres-helfer-syndrom-kann-er-den-blsj-noch-retten/#sthash.BY2NkilD.dpuf

  2. Nein, Leute, so geht das nicht !!!! Mit Schwanzvergleichen im Titel begibt man sich auf Bergers Niveau hinab. Das ist dann genau das Klima von Verdächtigungen und Gegenverdächtigung, das es in der Nachkriegsgesellschaft gab und das der rechtsbürgerliche Berger wieder herbeischreiben will. Wir müssen uns vielmehr darauf konzentrieren nachzuweisen, daß Berger Spaltung im Sinn hat, ja sogar neue/alte inkriminierte Gleichsetzung von Homosexualität und Pädophilie. – Der verbaler Kleinkrieg über gewiß „falsch interpretierte Literatur“ ist nur ein Nebenkriegsschauplatz; der Mann hat ganz Anderes im Sinne: der will wirklich 40 Jahre Emanzipation kaputtschlagen und dann – wenn überhaupt – sein normiert-angepaßtes Schwulsein im Schleimmodus, also an die heteronormative Gesellschaft angepaßt bis zur Selbstaufgabe (und was nicht paßt muß wieder in den Untergrund) etablieren. – Das klingt nahezu verrückt, aber seine dauernde Granaten haben schon genügend Flurschaden in seinem Sinne angerichtet. – Welche Geschlechtsorgane er selbst hat und welchen Gebrauch er davon macht, ist dabei irrelevant! — Ich habe schon mehrfach darauf hingweiesen, daß er in katholischen Medien, die ihn einmal -wahrscheinlich als flankierende Maßnahme, damit er seine Maulwurftätigkeit beginnen konnte- wieder zaghaft loben. — Berger ist dabei, das heuchlerische System der schwulen Netzwerke in der katholischen Kirche, das er einmal angeblich aufklärend dargestellt hat, nun auch in der schwulen „Szene“ anzuwenden. Und er hat damit Erfolg. Noch immer rennen genügend Menschen dem verlogen-verbrecherischen System der Catholica hinterher – und auf die gleiche Weise wie dort geschehen hat Berger inzwischen auch „hier“ eine Anhängerschafft gewonnen und eine Kamarilla aufgebaut. – Solange man sich mit diesen Unterleibsgeschichten aufhälst, werden gegen die wahren Absichten dieses Mannes nicht die richtigen „Kampfmittel“ aufgeführt! Denn er zettelt einen Kulturkampfan! Es bleibt dann nach außen nur der Eindruck eines Kampfes unter schwulen Waschweibern. – Aber Berger der offenbar – wie so viele „Führer“ nicht nur seinem katholischen Christenwahn folgt, sondern auch angetrieben wird von wahnhafter Selbstüberhöhrung und -Darstellung wird einfach weitermachen.—Es geht dem Mann doch nicht um ein paar Zeilen aus einem 45 Jahre alten Roman; die causa hat etwas von einer verbalen Saalschlacht, wie sie real allerdings mit Fäusten um 1930 aufgeführt wurde! Es ist der Beginn eines Vernichtungsfeldzuges der schwulen Emanzipationsarbeit! —- An anderer Stelle habe ich die Maulwurfarbeit Bergers mit der des Günther Guillaume verglichen – am Ende stand der Rücktritt Willi Brandts und damit das Ende der Hoffung, die mit „mehr Demokratie wagen“ zaghaft angesetzt hat. — Also, es geht hier um knallharte politische Fragen und Entscheidungen und nicht um die Inhalte von Hosen! – Wenn man auch bei Bergers Äußerungen jenen Hosenboden riecht, den Kurt Tucholsky erschnüffelte, als er Reden eines anderen Populisten hörte.

  3. Und noch etwas: Ich beobachte schon seit längerem katholische Publikationen (wg. der homophoben Feldzüge, die dort gestartet wurden), die Berger seinerzeit niedermachten als er den „Heiligen Schein“ veröffentlichte – die bauen nun sein altes katholisches Herrenmenschentumimage langsam wieder auf (kath.net, „charismatismus“ etc.)…ich erinnere mich auch an eine Lanz-Sendung (kurz nach dem „Heiligen Schein“ ) in der Berger seltsam sprachlos ausgerechnet neben Gabriele Kuby saß. – Und noch etwas: als Journalist weiß ich, daß „Nachrufe“ schon vor dem Ableben von Prominenten gleichsam vorproduziert werden und am Tage der Veröffentlichung dann nur noch aufbereitet werden müssen. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit Bergers „Heiliger Schein“ auf den Markt geworfen wurde nach seinem „Outing“ – das ja auch mit großer Präzision und Planung geschah. Vermutlich war sein Buch längst geschrieben. So drängt sich der Verdacht immer enger auf, daß die ganze Affäre von langer Hand vorbereitet wurde. Vorbild könnte da die Geschichte um Leo Taxil sein (kann man googlen).Der – ein Freigeist und Atheist – trat gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit viel Aplomb zur katholischen Kirche über, betätigte sich dort als Erzreaktionär über mehrere Jahre, um dann unter großem Aufsehen zu erklären, er habe die Absurditäten der Catholica nur entlarven wollen und sei immer noch Atheist. Ich kann mir nicht helfen, Bergers Verhalten kommt mir ähnlich vor – bloß unter umgekehrten Vorzeichen.

  4. @W.B. : Finde die Situation nicht gut, aber die Wahrscheinlichkeit, auf Niedermeier-Niveau zu treffen schätze ich als wahrscheinlicher ein. Sieht man daran, daß Berger den tobenden „Master of Gülle“ ignoriert. Wie eigentlich fast alle anderen auch. So mein Eindruck beim anklicken der Ekelseiten.

  5. Ja, der Gedanke an ein „Trojanisches Pferd“ kam mir heute auch.

    Auf FB hat er in Kommentaren selbst den Link zum ersten “charismatismus”-Artikel gestreut, in dem er positiv erwähnt wird. “charismatismus” = ein homophober konservativ-christlicher, mehr katholischer Blog. Wenn dort Homosexuelle auf die schlechtigkeit von Homosexuellen oder Homosexualität hinweisen ist man immer gern willkommen. Wenn er noch Ex-Gay wird, dann kann er deren Posterboy werden. Bis dahin trifft auch ihn die homophobe unwissenschaftliche Statistik dieses Blogs und seiner Quellen. Und mit seiner Initiative kann er auch nichts dagegen bewirken.

  6. Stimmt – ich habe Robert Niedermeier auch schon gesagt, daß das Pöbeln kontraproduktiv ist. Je mehr er an solchen Invektiven raushaut, desto leichter fällt es Berger, seine Gegner als keifende Tuntenschwestern darzustellen – ganz im Sinne seines schwulen Machismus. –
    Übrigens ist die erneute Nähe zu solch unerhörten katholfaschistischen Seiten wie „charismatismus“ (hier publizieren auch Kuby, Kelle, Gersdorf, Laun u.a.) nicht das einzige Indiz für die U-Boot-These. Schon zahlreiche Poster auf dem berüchtigten kreuz.net waren Berger lange vor der Affäre längst bekannt. Er hat aber nichts unternommen; erst als die ihn in den Fokus nahmen, setzte er nach altbewährter kathol-jesuitischer Manier, seine Kenntnisse über diese Leute gegen sie ein. Sie setzten dann aber ihre Feldzüge auf einem neuen blog fort. Seiten wie „katholisches“, die nicht minder geifern, ohne jedoch sich der Unterleibsbeleidigungen zu bedienen, können weiter fröhliche Urständ feiern.
    Wie Berger verfährt, um den größtmöglichen Nutzen für sich heraus zuschlagen, läßt sich an der Affäre um Karl Rahner ablesen. Damals noch als Redakteur von „Theologisches“ veröffentlichte er eine Ausgabe, die zum 25. Todestag den Theologen, der ihm und einer erzreaktionären Kamarilla zu „links“ und demokratisch erschien, fürchterlich abqualifizierte. Das mag zwar ein innerkatholischer Streit gewesen sein; aber selbst konservative Kollegen waren peinlich berührt von Bergers Skrupellosigkeit mit der er, ohne irgendwelche wissenschaftlichen Standards einzuhalten (wenn man denn so großzügig ist und die Theologie als eine echte Wissenschaft betrachtet), einen angesehenen Kollegen mit Verdächtigungen und Halbwahrheiten niedermachte. – Ganz abgesehen von den politischen Träumen des Herrn Berger, handelt es sich bei ihm ohne Zweifel auch um einen psychologisch bedenklichen Fall von skrupelloser Karrieresucht und Selbstdarstellung.

  7. Übrigens pöbele ich nicht, ich mach mich lustig, das tut auch Joachim mit seiner im satirischen Sinne vortrefflich formulierten Headline… Es ist nunmal eine tragische Tatsache, das Berger bigott, doppelzüngig, scheinheilig und fadenscheinig aus politischer Motivation heraus agiert. Bitte werft mal mal einen Blick auf meinen Nachtrag, dort relativiert Berger die Dokumentation von sexualisierten Kindesmissbrauch: http://reiserobby.de/der-felix-rexhausen-platz-in-koeln-wie-bigott-ist-dr-david-berger/
    Und Joachims Headline macht sich wirklich prima in meiner kleinen Zitatesammlung, ekelig ist vor allem Bergers Strategie, solange mit Dreck zu werfen, bis etwas hängen bleibt. Ich halte mich jedoch an Fakten.
    Freitag gab es tatsächlich, Interessantes zu lesen. Nur nicht von Berger
    “Wenn David Berger heute Rexhausens „Berührungen“ heranzieht, um dem Autor eine Verharmlosung von Pädophilie zu unterstellen, benutzt er einen literarisch unverdächtigen Text für ein durchsichtiges Spiel. Es kann ihm kaum um den Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch gehen. Es beschädigt den Namen Rexhausens, um jenen Teil der deutschen Schwulenbewegung zu treffen, die im emanzipatorischen Geiste des 1992 verstorbenen Autors eine andere Politik verfolgen als er selbst. Die Stadt Köln und ihre Bürger sollten sich für solche Zwecke nicht in Geiselhaft nehmen lassen!” , Rexhausen-Verleger Detlev Grumbach in Männer 2015.

    „David Berger ist Volksverhetzer, hat einen kleinen Schwanz und einen IQ wie Knäckebrot“, mutmaßt Joachim Bartholomae bergeresque im Literaturblog zur “Causa Berger” in satirischer Absicht.

    “Erstaunlich, wie sich ein Ex-Wasserträger der römisch-katholischen Kirche, der gewissenlos (seine Wendehälsigkeit, die Berger für den Ausdruck seines Heldentums hält, deutet auf das Fehlen eines wirksamen Gewissens hin) all dem Hass und all der Hetze eben dieser Kirche publizistischen Geleitschutz gegeben hat, für berufen hält, über andere zu urteilen. Berger wäre um ein vielfaches glaubwürdiger, wenn er im dem Stil, in dem er über Felix Rexhausen schreibt, über seine eigenen Vergangenheit schreiben würde. Aber leider verhält sich David Berger wie ein Narr, der den Hof noch nicht gefunden hat, an dem er unter der Gunst eines debilen Herrschers, wie er sie aus dem Vatikan kennt, herumkasperln darf. It’s a shame,” skizziert der schwule Blogger Steven Milverton die eigentliche Problematik.

    “Mir genügt schon die Verherrlichung und Erotisierung eines solchen Verhaltens, damit ich als schwuler Mann sage: ich möchte nicht durch Rexhausen als Namensgeber für Plätze und schwule Preise repräsentiert werden”, zetert Dr. David Berger in einem Leser-Kommentar 08.Mai 2015 im denunziatorischen Tonfall, und setzt in einem öffentlichen Thread auf seinem Facebook-Profil nach: “Besonders erschütternd, wie sich nun manche demonstrativ hinter Rexhausen stellen – und offensichtlich gar nicht um die von mir hier angeführten Zitate wissen. Kann mir … nur schwer vorstellen, dass sie es gut finden, wenn ein 40-jähriger Mann mit einem 12-Jährigen Sex hat (wie in dem Artikel aus dem Werk Rexhausens wiedergegeben).” Nun, Herr Berger, obwohl sie laut eigenen Aussagen das Buch auch endlich mal gelesen haben, geben sie fürderhin die Inhalte in boshafter Absicht falsch wieder: Im satirisch verfassten Rexhausen-Buch “Berührungen” gibt es keine Stelle, in dem ein 12-Jähriger, Sex mit einem Erwachsenen hat. In einer einzigen Szene, beobachtet eine erwachsene Romanfigur Jugendliche beim Sex in der Nachbarwohnung. Pfui deibel.

    – See more at: http://reiserobby.de/bergers-bizarres-helfer-syndrom-kann-er-den-blsj-noch-retten/#sthash.0BGtr86j.dpuf

  8. Um wegen der Schwanzbehauptung nicht als blödes Arschloch dazustehen, möchte ich das kurz erläutern. Ich habe zweimal mit Felix Rexhausens Schwester telefoniert, die von Bekannten über die verschiedenen Kölner Veröffentlichungen informiert wurde und ganz fassungslos ist. Und da dachte ich mir: Vielleicht sollte Herr Berger mal merken, wie das ist: für jedermann sichtbar mit völlig blödsinnigen Beschuldigungen überzogen zu werden. Mein Ziel war, dass diese Blogüberschrift für einige Zeit bei Google auf der ersten Seite landet, wenn man Berger sucht. Mit anderen Worten: ganz normale niedere Motive.
    Politisch sollte man sich mit diesem Menschen wohl wirklich nicht auseinandersetzen.

  9. erstmal: liebe grüße zum muttertag, liebe johanna/lieber joachim!
    „blödes arschloch“ würde ich natürlich nie sagen zu dir. bei deinem „schwanzvergleich“ war offensichtlich der natürliche mutterinstinkt (sic!) am werke. und mütter dürfen auch mal über die stränge schlagen, wenn man ihre „kinder“ missbraucht. für verleger sind bücher (und ihre autoren) kinder, also alles gut :-)
    was das „politisch auseinandersetzen“ angeht, bin ich anderer meinung.
    … und habe sogar das erste mal seit längerer zeit das gefühl, dass ein paar leute jetzt endlich mal die nase voll haben vom „wegducken“, wenn immer es zu auseinandersetzungen kommen könnte.
    berger, pirincci, füller, kissler (herzlich unvollständige liste). was immer an versuchen durch den blätter- und social-community-wald wabert, und von wem auch immer es „auseinander gesetzt“ wurde… immer und immer wieder hat es mich an eines meiner alten lieblingsbücher erinnert: „das unerhörte schweigen der schwulen“.. .
    sollte der olle katholische fundamentalist berger das jetzt beenden, wäre ich ihm wirklich dankbar!
    aktuell bin ich mal einfach nur ein grosser fan von RALF KÖNIG!
    wer nicht weiss, warum, guukle mal nach „könig reimt für rexhausen“

  10. Liebe Brüdern und Schwestern! Ihr solltet Euch nicht gleich so aufregen, wenn es um Kinder geht! Schwule Kinder gibt es ja offiziell gar nicht. Entscheiden tun die Hetero/as, indem sie es uns möglichst schwierig machen, auf Männer zu stehen!

    Und da es keine „gebürtigen“ Schwulen gibt, müssen wir ja not-wendigerweise missbraucht und verführt worden sein! Sogar bei Grossmann gibt es nur eine „prä-“ homosexuelle Kindheit. Was soll das denn sein?

    So wie wir Schweizer ab 1942 lernen mussten, erst ab 20 Jahren Sex zu haben (wir waren also alle „pädophil“), müssen es auch Pädophile und Pädosexuelle lernen, das gesetzliche Mindestalter zu respektieren.
    Schaut Euch mal in der Sprache der Heterosexuellen um! Da benutzen die ganz pädophile Bezeichnungen untereinander, wie Kind, Baby, Girlie – egal in welchem Alter!
    EGAL IN WELCHEM ALTER EINER SEIN COMING OUT MACHT! Seine Kindheit und Jugend ist sofort tabu! Wieso lassen wir uns das bieten? Wir haben genauso ein Recht, uns damit auseinanderzusetzen, wie die Heteros auch! Auch über die vielen heterosexuellen Missbräuche an homosexuellen Kindern und Jugendlichen…

    Da müssten noch viele Frauen und Mütter mit Abbitte leisten, aber das ist auch tabu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *